Gründung
Die Hubertus Schützengesellschaft Hauzenberg wurde am 28.02.1953 unter der Leitung von Ignaz Lehrer in der Bahnhofsrestauration Leyerseder gegründet. Der Verein hatte damals 27 Mitglieder.
Die Vorstandschaft bestand aus dem
1. Vorstand Ignaz Lehrer, dem
2. 2. Vorstand Max Gell, dem
3. 1. Schützenmeister Hans Leyerseder jun., dem
4. 2. Schützenmeister Ernst Reischl, dem
5. 1. Schriftführer Alois Enzl, dem
6. 2. Schriftführer Max Reischl, dem
7. Kassier Hans Leyerseder sen. und den
8. Ausschussmitgliedern Franz Lackner und Willi Fuchs.
Die damalige Satzung war sehr "streng", zumindest, was die Anwesenheitspflicht der Mitglieder anging. An den Schiessabenden, jeweils Samstag von 19:00 bis 21:00 Uhr mussten drei Pflichtschüsse absolviert werden, die 30 Pfennige kosteten.
Das unentschuldigte Fernbleiben kostete einem Schützen 50 Pfennig Strafe. Der Monatsbeitrag betrug ebenfalls 50 Pfennig. Die Treffer wurden damals noch durch einen Zielerer bekannt gegeben, da es keine Scheibenzuganlagen gab. Jeder Zwölfer, den sich so mancher Schütze auch heute noch wünschen würde musste dem Zielerer mit einem halben Liter Bier oder 45 Pfennigen vergütet werden.
Die Historie wird noch ausgebaut.....
Wechsel des Vereinslokals
Aufgrund gestiegener Anforderungen an den Sicherheitsstandard konnte der Schießbetrieb im Gründungslokal nicht mehr aufrecht erhalten werden.
Bei einer außerordentlichen Generalversammlung Ende Januar 2000 wurde der Umzug zu den Wirtsleuten Erika und Josef Kinateder ins Gasthaus La Plata beschlossen. Mit einem sehr großen Aufwand wurden das ehemalige Schlachthaus, eine Werkstatt und Abstellflächen zusammengeführt und zu einer ansprechenden Schießanlage umgebaut. Die Vereinsmitglieder brachten ihre Arbeitskraft ein, um das Projekt zu verwirklichen können.
Es war für alle eine großartige und wertvolle Erfahrung, mit welcher Begeisterung und welchem Fleiß sich alle dafür einsetzten, dass die Hubertus Schützengesellschaft Hauzenberg eine neue Schießstätte bekam. Auch zahlreiche Freunde und Bekannte außerhalb des Vereins zeigten sich solidarisch und unterstützten tatkräftig.